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Björn Försterling: Dringend benötigte Schulsozialarbeiter werden nicht eingestellt – Ministerin Heiligenstadt lässt die Schulen mit der Integration alleine

Für den bildungspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling, ist in der heutigen Sitzung des Kultusausschusses klar geworden, dass die Landesregierung im Bereich der Schulsozialarbeit weiter den Notwendigkeiten hinterherläuft. „Das Kultusministerium hat heute deutlich gemacht, dass es in 2016 für die Grundschulen im Land über die vorhandenen 100 Stellen hinaus keinen einzigen zusätzlichen Schulsozialarbeiter geben wird. Das bedeutet: Alle Grundschulen, die jetzt noch keinen Schulsozialarbeiter haben, werden in diesem Jahr auch keinen bekommen, egal wie viele Flüchtlinge sie noch aufnehmen oder in welchen sozialen Brennpunkten sie liegen. Sie werden vom Ministerium alleine gelassen“, so Försterling.

Die im Haushaltsplan enthaltenen, zusätzlichen 167 Stellen dienten scheinbar nur der Kompensation der kommunalen Mittel aus dem Hauptschulprofilierungsprogramm. Es werde vermutlich kein einziger Schulsozialarbeiter mehr in den niedersächsischen Schulen sein. Die Landesregierung habe im Ausschuss Angaben zum aktuellen Stand der Verhandlungen mit den kommunalen Spitzenverbänden verweigert. Försterling: „Ministerin Heiligenstadt verkennt erneut den Ernst der Lage. Um allen Schülerinnen und Schülern das Angebot der Schulsozialarbeit zukommen zu lassen, sind deutlich mehr Schulsozialarbeiter unerlässlich. Ich kann an dieser Stelle nur die Forderung der FDP-Fraktion nach 250 neuen Stellen in 2016 und in 2017 erneuern. Unser Ziel bleibt, dass 2017 jede weiterführende Schule mindestens über einen Schulsozialarbeiter verfügt.“

Hintergrund: Das Kultusministerium unterrichtete heute im Kultusausschuss über den aktuellen Stand bezüglich der Schulsozialarbeiter in Niedersachsen.

 

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