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Gero Hocker: Mit Steinen, Stöcken und Pfefferspray gegen den Wolf: Wenzels Planlosigkeit beim Wolfsmanagement wird immer deutlicher

Der FDP-Umweltpolitiker Gero Hocker zeigt sich verwundert über neue Ratschläge des Umweltministeriums zum Umgang mit dem Wolf. Im Ausschuss wurde am heutigen Montag vom Ministerium dazu geraten, bei einer gefühlten Gefahr durch den Wolf mit Steinen nach dem Tier zu werfen und es mit Pfefferspray und Stöcken zu vertreiben. „Gegenüber einem angeblich scheuen Raubtier, das den Menschen angeblich lieber meidet, sollen Spaziergänger nun auf Selbstverteidigungsmaßnahmen zurückgreifen, die nur in unmittelbarer Nähe wirklich wirken. Das Umweltministerium betreibt seit Monaten einen ‚Rückzug auf Raten‘, traut sich aber immer noch nicht, endlich die erforderlichen Maßnahmen zur Vergrämung und Entnahme zu veranlassen“ sagte Hocker. Es werde immer deutlicher, dass Umweltminister Wenzel an die Grenzen seiner Planlosigkeit im Umgang mit dem Wolf gerate und deshalb sein Handeln nun an die Realität anpassen müsse, so Hocker. Dabei bleibe das Ministerium aber eigenes Handeln weiterhin schuldig. „Stattdessen wird die Problemlösung nun auf die Bürger abgewälzt“, sagt der FDP-Politiker.

Wie planlos Wenzel agiere, zeige auch die Tatsache, dass die Sender der Munsteraner Wölfe deutlich umfangreicher ausgefallen seien, als bislang bekannt. „Die als vermeintliche Lösung präsentierte Besenderung war ein reines Ablenkungsmanöver, das viele tausend Euro verschlungen, aber bisher keine positiven Effekte gebracht hat. Dieses Experiment auf Kosten der Bevölkerung ist krachend gescheitert“, sagte Hocker. Die FDP-Fraktion habe schon vor Monaten den Vorschlag gemacht, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Hocker: „Verhaltensauffällige Tiere, die Hund und Menschen gefährlich werden, müssen endlich auch geschossen werden dürfen.“

Hintergrund: Im Umweltausschuss wurde heute vom Ministerium über den Angriff eines Wolfes bei Wardböhmen unterrichtet.

 

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