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Gesine Meißner: Sieben Schritte zur Verwirklichung der Energie-Union rund um die Nordsee

“Die Nordsee hat enormes Potential zur Erzeugung erneuerbarer Energie. Um dieses Potential zu nutzen, brauchen wir endlich mehr Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten. Damit könnte die Nordsee zur Basis einer europäischen Energieunion werden”, sagt Gesine Meißner, meerespolitische Sprecherin der FDP-Delegation im Europäischen Parlament. Der Anlass ist die Vorstellung eines 7-Punkte-Plans zur regionalen Kooperation im Rahmen der Energie-Union, der heute an Wirtschaftsminister Henk Kamp stellvertretend für die niederländische Ratspräsidentschaft überreicht wurde.
 
“Alle Nordseeländer, auch Deutschland, investieren massiv in den Ausbau der Offshore-Windkraft und haben dabei ganz ähnliche Probleme mit der Speicherung bzw. Weiterleitung der erzeugten Energie. Bereits heute gibt es 37 Windparks in der Nordsee und bis 2030 sollen in der Region mehr als 100 Gigawatt durch Offshore-Windkraft erzeugt werden. Trotzdem gibt es kaum Zusammenarbeit und der Aufbau eines länderübergreifenden Stromnetzes, eines sogenannten Grids, kommt nicht voran. Dabei könnte ein solches Netz helfen, Streitigkeiten um landesweite Stromtrassen zu verhindern, indem der grenzübergreifende Energieaustausch gefördert wird", so Meißner.
 
20 Abgeordnete aus neun verschiedenen Nordsee-Anrainerstaaten und Luxemburg haben den 7-Punkte-Plan "Northern Seas as the Power House of North-Western Europe“ verabschiedet. Der Plan umfasst unter anderem Forderungen nach der Schaffung einer hochrangigen Gruppe für regelmäßigen Austausch unter den Nordsee-Anrainerstaaten, die Entwicklung eines langfristigen Plans zur Entwicklung eines integrierten Netzes sowie Finanzierung aus dem Juncker-Plan (EFSI).

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