Skip to main content

Hermann Grupe: Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest verhindern – Wildschweinbestände reduzieren, Jagdrecht anpassen, Aufklärung intensivieren

Der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Hermann Grupe, fordert die Landesregierung auf, angesichts des Auftretens der Afrikanischen Schweinepest in Belgien alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um einen Ausbruch in Niedersachsen zu verhindern. „Es ist jetzt passiert, was eigentlich nie hätte passieren dürfen und wovor wir alle Angst hatten. Die ASP hat einen riesigen Sprung gemacht, förmlich über uns hinweg, direkt bis nach Belgien. Angesichts dieser Entwicklung müssen wir jetzt alles unternehmen, um die Ausbreitung nach Niedersachsen zu verhindern. In den vergangenen zwei Jahren ist viel zu wenig passiert“, so Grupe. In Niedersachsen würden so viele Wildschweine leben, wie nie zuvor, was das Risiko der Ausbreitung der Erkrankung erheblich erhöhe. „Wir müssen den Wildschweinbestand jetzt schnell deutlich reduzieren. Am Ende ist das nichts anderes als aktiver Tierschutz, denn diese Krankheit ist für die Tiere ein Martyrium. Das Jagdgesetz muss so überarbeitet werden, dass es in Fällen wie diesen alle Möglichkeiten eröffnet, um gegenzusteuern. Dazu gehört auch die sofortige Erlaubnis des Jagens mit Nachtzieltechnik“, erklärt Grupe weiter. Darüber hinaus müssten die Aufklärungsaktivitäten und der sichere Umgang mit Essensabfällen an den Autobahnraststätten entlang der gefährdeten Routen jetzt massiv verstärkt werden.

Hintergrund: Anlässlich des gestern Abend bekannt gewordenen Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest im Süden Belgiens beschäftigte sich der Niedersächsische Landtag heute früh mit dem Thema.

 

Zurück