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Roland Riese: Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Krankenhäusern verbessern

Hannover. Der FDP-Sozialpolitiker Roland Riese hat sich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Krankenhäusern ausgesprochen. Riese sieht dabei vor allem die Träger der Kliniken in der Pflicht. „Fast ¾ aller Mitarbeiter in Gesundheitsberufen sind Frauen. Die Kliniken sollten deshalb schon aus eigenem Interesse stärker auf betriebsnahe oder betriebseigene Kitas setzen. Das wäre auch wegen des drohenden Fachkräftemangels mehr als sinnvoll”, sagte Riese in der Debatte im Niedersächsischen Landtag. Außerdem gehe es darum, die Arbeitsabläufe in den Krankenhäusern so zu organisieren, dass flexible Anwesenheit der Beschäftigen weitgehend ermöglicht werde. So seien Riese zufolge Möglichkeiten der Tele-Arbeit für Verwaltungstätigkeiten zu prüfen.

Das Land könne das Thema bei den Trägern und der Krankenhausgesellschaft ansprechen. „Wir wollen Bewusstsein für das Thema schaffen und auf diesem Weg zu Veränderungen kommen. Uns geht es vor allem um mehr Flexibilität”, sagte der sozialpolitische Sprecher der FDP-Fraktion. Riese verwies auch auf den runden Tisch im Bundesgesundheitsministerium. „Auch hier wird bereits seit 2010 nach Lösungen gesucht und es gibt erste Erfolge.” Es seien Vorschläge im Versorgungsstrukturgesetz aufgenommen worden. So gebe es zum Beispiel einen deutlich längeren Vertretungszeitraum für niedergelassene Ärztinnen nach einer Geburt.

 

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