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FÖRSTERLING: Wer den Schulfrieden will, muss auch verbal abrüsten!

12.07.2010

HANNOVER. Vielfalt erhalten – das ist für den bildungspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Björn Försterling die wichtigste Aufgabe der Schulpolitik in Niedersachsen in den kommenden Jahren. Försterling begrüßt die Absicht der Landesregierung, die Schullandschaft zukunftsfest aufzustellen. „Die Elternwünsche haben sich verändert, der demografische Wandel ist in vollem Gange: Jetzt brauchen wir Lösungen, die dafür sorgen, dass es für jeden Schüler im Land weiterhin ein vielfältiges Schulangebot gibt. Die Schule der Zukunft muss flexibler werden und zugleich vielfältig bleiben.“

HANNOVER. Vielfalt erhalten – das ist für den bildungspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Björn Försterling die wichtigste Aufgabe der Schulpolitik in Niedersachsen in den kommenden Jahren. Försterling begrüßt die Absicht der Landesregierung, die Schullandschaft zukunftsfest aufzustellen. „Die Elternwünsche haben sich verändert, der demografische Wandel ist in vollem Gange: Jetzt brauchen wir Lösungen, die dafür sorgen, dass es für jeden Schüler im Land weiterhin ein vielfältiges Schulangebot gibt. Die Schule der Zukunft muss flexibler werden und zugleich vielfältig bleiben.“
Laut Försterling muss auch in Zukunft jeder Schüler entsprechend seiner Lernfortschritte gefördert und gefordert werden. „Die Antwort wird also nicht lauten können, dass wir alle Schüler in das Korsett der Einheitsschule zwängen“, sagt der FDP-Bildungsexperte und erteilt damit all denjenigen eine Absage, die den demografischen Wandel für ihre Träume der Einheitsschule instrumentalisieren wollen. Försterling macht aber auch klar: „Es ist an der Zeit, die ideologischen Grabenkämpfe aufzugeben und zu langfristigen Lösungen zu kommen. Dazu müssen sich aber alle Beteiligten auch bewegen und kompromissbereit sein.“ Daher könne der Kompromiss nicht in der Maximalforderung ‚Einheitsschule für Alle‘ bestehen. „Wer den Schulfrieden will, muss auch verbal abrüsten!“
Försterling zufolge geht es in der Frage auch um die Zukunft des ländlichen Raums. Er lebe insbesondere von seinen Schulstandorten. Försterling meint deshalb: „Wenn man die Schulen zentriert, dann zentriert man auch immer das gesellschaftliche Leben und nimmt den Menschen ein Stück ihrer Identität. Dem werden wir entschieden entgegenwirken.“

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