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HOCKER: Ja zur Laufzeitverlängerung

18.08.2010

HANNOVER. Der umweltpolitische Sprecher der FDP Fraktion Dr. Gero Hocker hat sich für eine Laufzeitverlängerung bei Kernkraftwerken ausgesprochen. Zugleich forderte er im Niedersächsischen Landtag, die Kraftwerksbetreiber beim Ausbau erneuerbarer Energien mit in die Pflicht zu nehmen. "Wir wollen, dass die Offshore-Energiegewinnung an Bedeutung gewinnt und das geht nur, wenn die Energieversorgungs-unternehmen dafür in der Pflicht sind. Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und einer Laufzeitverlängerung."

HANNOVER. Der umweltpolitische Sprecher der FDP Fraktion Dr. Gero Hocker hat
sich für eine Laufzeitverlängerung bei Kernkraftwerken ausgesprochen.
Zugleich forderte er im Niedersächsischen Landtag, die Kraftwerksbetreiber
beim Ausbau erneuerbarer Energien mit in die Pflicht zu nehmen. "Wir wollen,
dass die Offshore-Energiegewinnung an Bedeutung gewinnt und das geht nur,
wenn die Energieversorgungsunternehmen dafür in der Pflicht sind. Es gibt
einen Zusammenhang zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und einer Laufzeitverlängerung."

Der Umweltexperte der FDP-Fraktion ist sich sicher, dass Deutschland noch
auf absehbare Zeit auf die Kernkraft angewiesen sein werde. "Es geht darum,
die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Preise für die
Verbraucher nicht explodieren zu lassen", sagt Dr. Hocker, "Strom muss
weiterhin für alle bezahlbar bleiben." Auf Basis des Energiekonzepts der
Bundesregierung könne man demnächst beurteilen, in welchem konkreten Maße
Laufzeitverlängerungen nötig seien. Auf die Entwicklung der Erneuerbare
Energien wird das Hocker zufolge keinen Einfluss haben. "Vor allem bei
Windkraft und Biogas nimmt Niedersachsen eine Spitzenposition ein - da
werden wir auch in Zukunft am Ball bleiben."

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