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OETJEN: Betreiber müssen Möglichkeiten der Erdverkabelung nutzen!

27.08.2010

HANNOVER. Im Niedersächsischen Landtag haben FDP, CDU und SPD einen gemeinsamen Antrag zur Erdverkabelung auf den Weg gebracht. Der raumordnungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Jan-Christoph Oetjen sagt: "Unser Ziel ist es, dass die Betreiber die Möglichkeiten der Erdverkabelung auch nutzen. Die Anliegen der Menschen vor Ort müssen ernst genommen werden."

HANNOVER.  Im Niedersächsischen Landtag haben FDP, CDU und SPD einen
gemeinsamen Antrag zur Erdverkabelung auf den Weg gebracht. Der
raumordnungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Jan-Christoph Oetjen sagt:
"Unser Ziel ist es, dass die Betreiber die Möglichkeiten der Erdverkabelung
auch nutzen. Die Anliegen der Menschen vor Ort müssen ernst genommen
werden." Für Oetjen ist es ein starkes Signal, dass die beiden
Koalitionsfraktionen und die SPD in diesem Bereich ein gemeinsames
politisches Ziel verfolgen.

Oetjen bewertet es als positiv, dass Teile des niedersächsischen
Erdkabelgesetzes ins Bundesrecht übernommen wurden. Die Betreiber müssten
nun die neu geschaffenen Möglichkeiten auch nutzen, zumal die Kosten durch
die Bundesnetzagentur umgelegt werden könnten. In dem Antrag heißt es unter
anderem: "Der Landtag erwartet, dass alle rechtlichen Möglichkeiten
ausgeschöpft werden, damit Erdverkabelung in sensiblen Bereichen zum Einsatz
kommt."

Für Oetjen ist es entscheidend, dass die Betreiber bereits im Vorfeld auf
Widerstände eingehen. "Niedersachsen ist vom Ausbau der Stromnetze besonders
betroffen", betont er, "bis 2015 werden bei uns im Land etwa 400 Kilometer
neue Höchstspannungsleitungen entstehen. Die werden gebraucht, um den Strom
aus dem Offshore-Bereich durchzuleiten." Die Politik habe die
Voraussetzungen geschaffen. Nun müssten die Netzbetreiber die gesetzlichen
Vorgaben voll ausschöpfen.

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