Anlässlich des bundesweiten Aktionstages zur Finanzlage der Kommunen erklärt unser Landesvorsitzender Gero Hocker :
„Die finanzielle Situation der niedersächsischen Kommunen hat einen prekären Punkt erreicht. Noch nie war die Verschuldung so hoch wie gegenwärtig. Die Anzahl kommunaler Aufgaben wächst immer weiter, während die Einnahmeseite nicht hinterherkommt.
Nun brüstet sich die Landesregierung mit der Maßnahme, 4,7 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen des Bundes direkt und unkompliziert an die Kommunen weiterzugeben. Diese vermeintliche Finanzspritze ist komplett Schulden finanziert, ebenso wie die Mittel, mit denen die rot-grüne Koalition bereits ihren üppigen Haushalt von 48,2 Milliarden Euro für das laufende Jahr aufgestellt hat.
Die Landesregierung muss endlich verstehen, dass Schulden keine Reformen ersetzen. Diese braucht Niedersachsen jedoch dringend, um wieder als attraktiver Wirtschaftsstandort wahrgenommen zu werden. Mit strukturellen Reformen im Bildungswesen, Investitionen in Straße und Schiene, zügigen Planungs- und Genehmigungsverfahren, einem echten Bürokratieabbau und einer glaubwürdigen Ausgabenkritik, könnte das Land auch wieder mehr private Investitionen anstoßen, um auf diese Weise die Kommunen perspektivisch wieder in die Lage zu versetzen, ihre Haushalte vernünftig und zukunftsfähig aufstellen zu können.“
· FDP Niedersachsen