Tourismus als liberales Zukunftsthema – für mehr wirtschaftspolitische Relevanz in der FDP Niedersachsen

Die FDP Niedersachsen setzt sich für eine stärkere programmatische und
strukturelle Verankerung des Themas Tourismus innerhalb der FDP Niedersachsen
ein.

 Ziel ist es, dass die FDP Niedersachsen:

  1.  einen festen tourismuspolitischen Ansprechpartner auf Landesebene benennt
     und
  2.  den Landesfachausschuss und den Landesvorstand damit beauftragt, ein
     landespolitisches Impulspapier „Zukunft des Tourismusstandorts
     Niedersachsen“ zu erarbeiten, das zielführende, realitätsnahe und
     bürokratiearme Konzepte enthält, wie das Thema Tourismus inhaltlich klar
     profiliert und zugleich politisch wirksam umgesetzt werden kann, und in die
     Programmatik für die anstehenden Wahlen einfließen kann. Dieses
     Impulspapier sollte folgende Bereiche umfassen:
    1.  Kommunalpolitische Handlungsempfehlungen für tourismusgeprägte
       Regionen (z.B. Fachkräftegewinnung, Wohnraumpolitik,
    1.  Digitalisierungschancen und Wissenstransfer
    2.  , aktive Nachnutzung von Rohstoffabbauflächen).
    3.  Lösungen für die Begleitung von Eigentums- und Unternehmensnachfolge.
    1.  
    1.  Entwicklung eines liberalen Investitionsmodells wie eines
       Tourismusfonds für benötigte Infrastrukturmaßnahmen mit Einbindung von
       privaten Kapital der Akteure vor Ort.
    2.  Konzepte zur Frühbeteiligung touristisch betroffener Kommunen bei
       großtechnischen Infrastrukturprojekten (z.B. Ausbau Windenergie und
       PV-Freiflächen-Anlagen, Trassenbai, Kavernenbau,
       Deicherhöhungsmaßnahmen).
  1.  Eine starke Verankerung tourismuspolitischer Inhalte in künftigen
     Wahlprogrammen auf Kommunal- und Landesebene, insbesondere mit Blick auf
     die zahlreichen niedersächsischen Kommunen, deren wirtschaftliche
     Entwicklung stark vom Tourismus abhängt. (Diese strategische Verankerung
     ist kein Ausdruck von Klientelpolitik, sondern ein liberales Bekenntnis zu
     wirtschaftlicher Vernunft, Eigenverantwortung und regionaler Entwicklung.)