Cord Burchard/Nadin Zaya/Moritz Mogwitz: Wohnen muss wieder Teil des Aufstiegsversprechens werden
Auf der Real Estate Arena in Hannover, Deutschlands Immobilienmesse und Zukunftskonferenz für Bau- und Immobilienwirtschaft, haben Nadin Zaya (Mitglied des Präsidiums der FDP), Cord Burchard (Generalsekretär der FDP Niedersachsen) und Moritz Mogwitz (Vorsitzender des Wirtschaftsfachausschusses der FDP Niedersachsen) über günstigere Wege zu mehr Wohnraum gesprochen. Unter dem Titel „Vom Traum zum Versprechen: Maßnahmen für günstigeres Bauen und Wohnen wird klar: Wohnen darf nicht zur Frage des Elternhauses werden, sondern muss wieder Teil eines echten Aufstiegsversprechens sein.
Nadin Zaya erklärt: „Die erste eigene Wohnung, das erste Eigenheim und der Aufbau von Vermögen dürfen nicht nur denen offenstehen, die bereits Eigentum geerbt haben. Wer arbeitet, spart und Verantwortung übernimmt, muss in Niedersachsen wieder realistisch die Chance haben, sich etwas aufzubauen. Deshalb müssen wir die Grunderwerbsteuer für selbstgenutztes Wohneigentum abschaffen, Eigenkapitalhürden abbauen und dafür sorgen, dass Eigentum nicht länger ein Frage des Erbens sondern des Erwerbens wird.”
Cord Burchard betont: „Niedersachsen braucht keine Wohnungspolitik, die Knappheit verwaltet, sondern eine Politik, die Bauen endlich wieder ermöglicht: schneller, einfacher und mit mehr Vertrauen in diejenigen, die Wohnraum schaffen. Dafür müssen wir den Bauturbo in der kommunalen Praxis scharfstellen, digitale Genehmigungsverfahren wirklich beschleunigungswirksam machen und mit einem Baukosten-TÜV verhindern, dass neue Vorgaben das Bauen immer weiter verteuern.“
Moritz Mogwitz kritisiert das rot-grüne Projekt einer landeseigenen Wohnungsgesellschaft: „Mit der landeseigenen Gesellschaft Wohnraum Niedersachsen GmbH schafft die Landesregierung einen weiteren staatlichen Apparat, statt die eigentlichen Probleme auf dem Wohnungsmarkt wirkungsvoll zu lösen. Das ist vor allem eine Verschwendung von Steuermitteln. Mehr Wohnraum entsteht nicht durch neue Behörden, sondern durch bessere Rahmenbedingungen für diejenigen, die bauen wollen. Die Wohnungsbaukrise ist kein Marktversagen, sondern das Ergebnis politischer Fehlentscheidungen. Wer mehr Wohnungen schaffen will, muss Genehmigungen beschleunigen, Bauvorschriften abbauen und die Grunderwerbsteuer abschaffen, statt einen ohnehin aufgeblähten und zunehmend dysfunktionalen Staat weiter wachsen zu lassen.“