Hermann Grupe: Müssen jetzt handeln - FDP-Fraktion beantragt notwendige Schritte für Regulierung des Wolfsbestands

Die FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag beantragt die notwendigen Schritte, um den wachsenden Wolfsbestand in Niedersachsen schnellstmöglich aktiv zu regulieren.

Hermann Grupe MdL

Der landwirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Hermann Grupe, erklärt dazu: "Wir legen jetzt Schritt für Schritt dar, was die Landesregierung zu einer Regulierung des Bestandes unternehmen muss. Wobei jeder einzelne dieser Schritte längst überfällig ist." Um zu einer aktiven Bestandsregulierung zu kommen, muss die Landesregierung sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass der günstige Erhaltungszustand des Wolfs endlich festgestellt wird. Für Niedersachsen müsse sie das Raubtier ins Jagdrecht überführen, eine Untergrenze für den Bestand festlegen und Pläne für ein wirksames Wolfsmanagement vorlegen. Grupe will mit seinem Vorstoß den jahrelangen Stillstand in der Wolfspolitik beenden. "Die Landesregierung erklärt seit Jahren in schönen Worten, dass sie gegen den Wolf vorgehen will. Geschehen ist nichts", sagt Grupe.  

Nun sei es nötig, schnell zu handeln. Grupe: "Mit den Rissen von Großtieren, wie Rindern und Pferden, ist die Situation vollständig eskaliert. Wenn wir jetzt nicht handeln, werden wir im kommenden Jahr in Niedersachsen den Marker von 500 Wölfen erreicht haben. Für die Weidetierhaltung in unserem Land wäre das fatal."

 

Hintergrund: In der vergangenen Woche sprachen sich sowohl Ministerpräsident Weil als auch die CDU-Fraktion erneut für Abschüsse von Wölfen aus. Die FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag wird deshalb im Landtag die notwendigen Schritte beantragen, die zu einer aktiven Bestandsregulierung des Wolfs in Niedersachsen zu unternehmen sind. Den Antrag finden Sie im Anhang.