FDP Niedersachsen startet mit Mischung aus Kommunalpolitikern und ehemaligen Abgeordneten an der Spitze in Kommunalwahlkampf

Am vergangenen Wochenende haben die 300 Delegierten der FDP Niedersachsen in Celle einen neuen Landesvorstand gewählt. Neuer Vorsitzender wurde Gero Hocker aus Achim. Der ehemalige Landtags- und Bundestagsabgeordnete bringt Erfahrung aus beiden Parlamenten mit, nimmt aber auch seit Jahren kommunale Mandate in Kreistag und Stadtrat seiner Heimatstadt wahr. 

Auch der neu gewählte Generalsekretär Cord Burchard, Vorsitzender der FDP-Fraktion in Isernhagen und des Kreisverbands der Region Hannover, besitzt eine feste Verwurzelung im politischen Ehrenamt. Die bisherige Generalsekretärin Imke Haake hat nicht wieder kandidiert, weil sie als Bürgermeisterkandidatin in ihrer Heimatgemeinde Großenkneten antreten wird.

Neben der Wahl des neuen Landesvorstandes war der Parteitag auch der Auftakt für die im September bevorstehende Kommunalwahl. Damit Wohneigentum für die Breite der Gesellschaft erschwinglich wird, soll nach Vorstellung der FDP Niedersachsen die Grunderwerbsteuer abgeschafft werden. 

„Wohneigentum ist die beste Altersvorsorge. Anstatt von steigenden Immobilienpreisen zu profitieren, sollte der Staat auf die Verteuerung von Immobilien verzichten. Der Traum vom Eigenheim muss für viel mehr Menschen erschwinglich werden”, fordert der neue Generalsekretär Burchard.

Hocker wirft einen optimistischen Blick, trotz schwieriger Situation für die Liberalen, auf die Kommunalwahl im Herbst 2026: „Die Parteistrukturen sind intakt, die Mitgliederzahlen stabil, die Kandidatenlage gut und die Motivation groß. Ich gehe davon aus, dass wir nach der Kommunalwahl mehr Bürgermeister in Niedersachsen stellen werden als zum gegenwärtigen Zeitpunkt.“

Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Anja Schulz, Jan-Christoph Oetjen MdEP, Patrick Döring, Christian Grascha, Jens Beeck, Lars Alt und Maike Duddeck.