OETJEN: Neues Jagdgesetz ist harmloser Bürokratieabbau
Zur Novelle des Niedersächsischen Jagdgesetzes erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Niedersachsen und agrarpolitische Sprecher der FDP im Europäischen Parlament Jan-Christoph Oetjen MdEP:
„Die Änderungen am Jagdrecht sind weitaus weniger gravierend als befürchtet. Mit der Abschaffung der Abschusspläne wird mehr Vertrauen in die örtliche Ebene gesetzt, das bedeutet weniger Bürokratie für alle. Dass die Jagdhundeausbildung nicht eingeschränkt wird, ist zu begrüßen.
Kritisch ist das Verbot der Jagd am Naturerdbau. Diese Art der Jagd ist ein wichtiger Faktor für den Schutz von Bodenbrütern und sollte auch zukünftig erlaubt sein. Hier sollte den Jägern vertraut werden, dass sie die nötige Sicherheit für ihre Jagdhunde gewährleisten. Solche unbedachten Verbote schaden Natur und Umwelt mehr, als dass sie helfen.
Die neuen Regeln für den Umgang mit Waschbären sind ein guter Schritt und schafft unnötige Bürokratie ab.
Beim Thema Wolf muss endlich Fahrt bei der Umsetzung in nationales Recht aufgenommen werden. Die EU hat den Weg für ein aktives Bestandsmanagement freigemacht, die Landesregierung muss das nun vollständig und unbürokratisch umsetzen.“